Coenzym Q10, Ubiquinol, brauchen wir das?
Aber ja, und zwar für jede Bewegung, jeden Herzschlag und jeden Gedanken. Und das gilt für alle mehrzelligen Organismen, natürlich auch Menschen. Es ist Bestandteil des Motors, der alles antreibt, den Mitochondrien. Darum heisst es auch Ubiqionon, weil es ubiquitär ist, d.h. es kommt "überall" vor.
Alle Zellen stellen es auch her und wir leben davon, wo ist das Problem? Ein Problem ist, dass es mit dem Lebensalter abnimmt. Wir haben Messungen aus vielen Organen und im Herz beispielsweise haben wir mit 40 noch 70% der Ursprungsmenge, mit 80 sogar nur noch knapp die hälfte. Das mindert unsere Leistungsfähigkeit, die, wie wir alle wissen, mit den Lebensjahren abnimmt.
Ein weiteres Problem sind die weitverbreiteten Cholesterinsenker (Statine), die sehr viele Menschen zum Schutz der Gefäße vor Infarkten einnehmen. Diese drosseln die Herstellung von CoQ10 auch ohne das Alter.
Was hat es nun mit den Varianten Ubiquinon und Ubiquinol auf sich?
Im Bild oben sehen Sie die Struktur. Es handelt sich um eine "endlos" lange Kette (C59) mit einer Funktionsgruppe (Chinon) ganz am Ende, die Elektronen transportieren kann. Die Mitochondrien, unsere Motoren brauchen das um Energie bereit zu stellen. Das Q10 wird dabei ständig mit Elektronen beladen und entladen. Beladen heisst es Ubiquinol, entladen heist es Ubiqionon.
Wenn man es mit der Nahrung aufnimmt (oder einer Ergänzung) wird alles bereits im Darm zu Ubiquinol reduziert. Das geht schneller, wenn es bereits als Ubiquinol gegessen wird. Darum wird Ubiquinol in der Werbung gern als die "aktive" Form bezeichnet. Das ist nicht ganz richtig, weil ja beide Formen "aktiv" sind. Es wird aber etwas besser aufgenommen. Das ist der Unterschied.
Leider ist das Ubiquinol in den Zubereitungen teuer und recht instabil. Es oxidiert leicht und wird dann von selbst zu Ubiquinon. Wir brauchen aufwändige Verpackungen um es zu schützen und haben trotzdem kurze Haltbarkeit und hohe Preise.
Oder aber wir lösen es in einem Öl mit Antioxidantien. Antioxidantien, genauer Vitamin E, machen nämlich aus Ubiquinon Ubiquinol. Das stärkere Antioxidans (Vitamin E) reduziert das schwächere (CoenzymQ10) und macht daraus das bessere Ubiquinol. Das genau beweist Patent US9949938B2 Hier wurden normales Ubiquinon mit Tocotrienol-Vitamin E aus Annatto zusammen gebracht. Im Ergebnis wurde 89% zu Ubiquinol (zwischen 74% und 100%). Bewiesen durch HPLC-Analysen. Wenn man das so macht, erhält man das gewünschte teure Ubiquinol auf einem einfacheren Weg.
Genau das macht das neue CoQ10 Olive von TRICUTIS. Obwohl wir Kaneka Ubidekarenon zufügen, können wir zu 74% bis 100% Ubiquinol entnehmen. Zusatzvorteil: auch das Vitamin E steht zur Verfügung - Tocotrienole.
Warum gerade Olivenöl EV (Extra Vergine)?
Weil es diese Studie gibt, die genau beschreibt wir schon geringe Mengen CoQ10 in Olivenöl den die Blutwerte innerhalb von 2 Wochen um 73% bzw sogar um 170% steigern konnten. Eine Begründung ist, dass das gelöste CoQ10 besser aufnehmbar ist und das Vitamin E im Olivenöl schon eine Konvertierung zu Ubiquinol erreicht hat.