Fettleber durch Fructose: Risiken, Symptome und Lebensmittelanalyse
Eine neue Epedemie in Deutschland (und vielen anderen Ländern) ist die Fettleber.
Bereits etwa 25% der Bevölkerung ist von dieser ernsten Erkrankung betroffen. Auch schon Kinder und Jugendliche. Und Hauptschuldig ist der Fruchtzucker, Fructose.
Diese Fettleber (MASLD, früher NAFLD) kann zur Entzündung der Leber führen, zu ihrer Verhärtung, zu Herzversagen, zur Leberzirrhose und zu Leberkrebs. Sie kann durch Ultraschall oder Blutuntersuchungen festgestellt werden.
Erste Symptome sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Übelkeit.
Wie entsteht die Fettleber?
Wenn die Leber die Fülle der aufgenommenen Kalorien nicht mehr verarbeiten kann und überschüssige Kalorien nicht mehr los wird, sondern nur noch ablagern kann, als Fett. Fruchtzucker (Fructose) ist deshalb besonders schlimm, weil er zum Abbau zunächst durch die Leber muss.
Und hier liegt das Hauptrisiko in der allgemeinen Ernährung.
Fruchtzucker ist nämlich nicht nur in Früchten vorherrschend, sondern in jedem normalen Haushaltszucker (Saccharose) und auch Honig zu ca. 50% enthalten. Während andere Kohlenhydrate wie Stärke und Traubenzucker nur aus direkt verwertbarer Glucose bestehen, besteht der "normale" Zucker wie auch Honig zu 50% aus schädlicher Fructose.
Was tun?
Weniger Zucker, vor allem weniger Fruchtzucker, weniger Alkohol. Mehr Bewegung, weniger Kalorien. Tocotrienole und Phospholipide werden in Studien als vielversprechend beschrieben.
Zum Symptom Müdigkeit passt: Vielleicht könnte man sogar sagen, dass der verbreitete Hunger nach Süßem, eigentlich Treibstoff für das Hirn sucht (Glucose) und gar nicht gut durch "Zucker" gestillt werden kann (aber schon durch Traubenzucker, Reissirup, Nudeln, Reis, Stärke).
Um zu sehen wieviel Fruchzucker in welchem Lebensmittel so enthalten ist, haben wir eine eigene Auswertung gemacht, wo der Fruchtzuckeranteil aus dem Haushaltszucker schon eingerechnet ist.
Sie finden die Auswertung in unserer neuen Webseite
Mit dem neuen fooditems.de können Sie auch verschiedenste Nahrungsmittel und Kombinationen analysieren und nach Nährstoffen suchen.
Noch ein Tipp: Reissirup ist genauso süß wie Zucker, enthält aber keine Fructose. Für selbst gesüßte Nahrung wäre das eine gesündere Alternative. Vor allem für die Leber.